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Das hat bei uns Saison

Das hat bei uns Saison

Bärlauch: Das würzige Frühlingskraut mit gesunder Wirkung

 

Bärlauch gehört zu den ersten Kräutern, die im Frühling frisch aus dem Boden sprießen. Mit seinem kräftigen, an Knoblauch erinnernden Aroma und seinen wertvollen Inhaltsstoffen ist Bärlauch ein echtes Superfood aus der Natur. Erfahren Sie mehr über Herkunft, gesundheitliche Vorteile und kreative Einsatzmöglichkeiten dieses beliebten Wildkrauts.

 

Herkunft und Vorkommen

Bärlauch (Allium ursinum) wächst wild in ganz Europa, vor allem in feuchten, schattigen Wäldern. Besonders in den Monaten März bis Mai ist er in vielen Regionen zu finden – ein echtes Zeichen für den Frühlingsbeginn. Der Name "Bärlauch" stammt vermutlich daher, dass bereits Bären nach dem Winterschlaf die ersten frischen Kräuter, wie Bärlauch, zur Stärkung suchten.

 

Gesundheitliche Vorteile

Bärlauch ist nicht nur ein geschmackliches Highlight, sondern auch vollgepackt mit gesunden Inhaltsstoffen:

  • Vitamin C: Stärkt das Immunsystem und schützt die Zellen vor freien Radikalen.
  • Schwefelhaltige Verbindungen (wie Allicin): Wirken antibakteriell, antiviral und untertützen die körpereigene Entgiftung.
  • Eisen und Magnesium: Wichtig für die Blutbildung und die Muskel- sowie Nervenfunktion.
  • Sekundäre Pflanzenstoffe: Haben entzündungshemmende und gefäßschützende Eigenschaften, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen können.
  • Kalorienarm und nährstoffreich

Mit seinem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und ätherischen Ölen ist Bärlauch eine nährstoffreiche Ergänzung jeder Frühlingsküche – und das bei so gut wie keinem Fett und kaum Kalorien. Perfekt für die frische, gesunde Küche!

 

Vielseitigkeit in der Küche

Bärlauch ist ein echtes Multitalent und lässt sich in der Küche vielseitig einsetzen:

  • Roh: Frisch gehackt als Würze in Salaten, auf Butterbroten oder im Kräuterquark.
  • Pesto: Zusammen mit Nüssen, Käse und Öl zu einem aromatischen Bärlauchpesto verarbeitet.
  • Gekocht: In Suppen, Soßen, Pasta-Gerichten oder Aufläufen – dabei sollte Bärlauch erst zum Schluss hinzugefügt werden, um sein Aroma zu bewahren.
  • Butter & Dips: Als Bärlauchbutter oder -dip eine perfekte Ergänzung zu Brot oder Gegrilltem.

 

Tipps zum Sammeln, Kauf und Lagerung

Beim Sammeln von Bärlauch in der Natur ist Vorsicht geboten, da er leicht mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt werden kann. Ein deutliches Erkennungsmerkmal: Bärlauch riecht beim Zerreiben der Blätter intensiv nach Knoblauch.

Im Handel und auf Wochenmärkten gibt es Bärlauch in der Saison frisch zu kaufen. Zuhause sollte er gut gewaschen und am besten innerhalb weniger Tage verarbeitet werden. In ein feuchtes Tuch gewickelt und im Kühlschrank gelagert, bleibt Bärlauch etwa 2-3 Tage frisch. Auch das Einfrieren (z.B. gehackt in Öl) ist möglich, um das Aroma länger haltbar zu machen.

 

Nachhaltigkeit und Regionalität

Bärlauch wächst wild und ist daher ein saisonales Produkt direkt aus der Natur. Wer ihn achtsam sammelt oder von regionalen Anbietern kauft, unterstützt nachhaltige, naturnahe Landwirtschaft und schont die Umwelt. Wichtig: Beim Sammeln in der Natur bitte nur so viel nehmen, wie wirklich benötigt wird, um den Bestand nicht zu gefährden.

 

Fazit

Bärlauch bringt nicht nur frischen Geschmack, sondern auch viele gesundheitliche Vorteile in die Frühlingsküche. Ob als Pesto, in Suppen oder einfach roh aufs Brot – das würzige Kraut ist ein echtes Highlight, das den Start in die warme Jahreszeit kulinarisch begleitet. Greifen Sie zu, solange die Saison läuft, und genießen Sie die Kraft dieses wunderbaren Wildkrauts!